Theodor-Simoneit-Stiftung

 

Über die Theodor-Simoneit-Stiftung

Die Theodor-Simoneit-Stiftung wurde im Jahr 1988 errichtet.

Sie geht zurück auf eine großzügige Schenkung von Frau Anni Simoneit zum An­denken an ihren verstorbenen Ehemann Theodor Simoneit (1903 - 1986) in Höhe von zunächst DM 1.000.000,00.

Theodor Simoneit war langjähriger Mitgesellschafter und Geschäftsführer der späteren Heinrich Kopp Aktiengesellschaft, die sich seit Jahrzehnten stark für die Berufsausbildung im Rahmen des dualen Systems eingesetzt hatte. Die Erkenntnis, dass in einer sich entwickelnden Wirtschaft vielfach die Erst-Berufsausbildung für die gestiegenen Anforderungen nicht mehr ausreicht, um über ein ganzes Lebensalter erfolgreich bestehen zu können, führte zu der Einrichtung der Stiftung. Die in ihr erwirtschafteten finanziellen Mittel sollten gemäß der Satzungsvorgabe der Stifterin solchen Fortbildungswilligen zur Verfügung gestellt werden, die bei Berücksichtigung ihrer Befähigung und ihrer bereits im Berufsleben gezeigten Leistungen finanzielle Unterstützung zum Erreichen ihres Berufsziels benötigen.

Die Satzung der Stiftung lautet dementsprechend in ihrer Präambel wie folgt:

"Die Stiftung soll dazu dienen, die Leistungsfähigkeit und Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland dadurch zu erhalten und zu stärken, dass in einer Zeit erhöhter beruflicher Anforderungen und zu bewältigenden beruflichen Wissens auf technischem und kaufmännischem Gebiet zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden, derartiges Wissen zu vermitteln mit dem Ziel, es langfristig der Wirtschaft nutzbar zu machen".

Neben der Voraussetzung, dass die Bewerber das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürfen, wurde in der noch von Stifterin initiierten Satzung bestimmt, dass die geförderten Bewerber ihren ersten Wohnsitz in der Region Bayerischer Untermain haben müssen, da das Unternehmen Heinrich Kopp mit seinen inländischen Standorten in Kahl am Main und Miltenberg diesem Gebiet besonders verbunden war.

Eine erhebliche Aufstockung der finanziellen Mittel erfuhr die Stiftung durch die letztwillige Verfügung von Frau Simoneit, die ihr nach ihrem Ableben im Jahr 2003 einen weiteren Betrag von DM 1.000.000,00 vermachte, so dass die Stiftung heute unter Berücksichtigung weiterer kleinerer Zustiftungen von dritter Seite über ein Stiftungskapital in Höhe von € 1.025.000,00 verfügt.

Bereits in den vergangenen fast 20 Jahren wurde eine Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern gezielt durch regelmäßige nicht rückzahlbare finanzielle Zuwen­dungen gefördert. Von den Stipendiaten wird allerdings verlangt, dass sie als Gegenleistung regelmäßig Leistungsnachweise über den erfolgreichen Fortgang ihrer beruflichen Weiterbildung vorlegen

Die Mittel werden durch den Vorstand nach entsprechender Antragstellung und im Rahmen der vorhandenen finanziellen Möglichkeiten zugesagt und vergeben. Dabei hat sich der Vorstand in verantwortungsvoller Weise nach Wortlaut und Geist der Satzung im Sinne der Vorgaben der Stifterin zu halten.

Über die satzungsgemäße Vergabe der Erträge der Stiftung und die bestmögliche Anlage des Stiftungskapitals wacht zudem ein Kuratorium, das sich aus dem Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, den Bürgermeistern von Alzenau und Miltenberg, dem Präsidenten der Hochschule Aschaffenburg sowie dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Aschaffenburg zusammen­setzt.

Schließlich unterliegt die Stiftung als rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts der Rechtsaufsicht durch die Regierung von Unterfranken, nachdem sie durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter der Nummer V/10-K1125A/14-2/02539 genehmigt worden ist.

Dementsprechend hat auch das Finanzamt Aschaffenburg - zuletzt mit Bescheid vom 05.08.2011, Az.204/111/00589 K06/GD - die Gemeinnützigkeit der Stiftung anerkannt und ihre Erträge von der Körperschafts- und Gewerbesteuer freigestellt.

Somit können auch Spenden von dritter Seite gegen Spendenbescheinigung entweder zur Stärkung des Stiftungskapitals oder aber zur Vergabe an förderungswürdige Bewerber entgegengenommen werden, eine Gelegenheit für solche Spender, die sich mit den Zielen der Stiftung identifizieren aber nicht in der Lage sind, eine sachgerechte Vergabe ihrer finanziellen Mittel selbst vorzunehmen und sich deshalb der Organisation der Stiftung bedienen möchten.

 


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